Wednesday, December 18, 2019

Weihnachtstreffen auf dem Hundeplatz

Für eines unserer Treffen auf unserer Schnauzerhundewiese hatten wir dieses Mal einen Sonntag ausgewählt, damit mehr Hunde mit ihren Menschen teilnehmen konnten.
Es sollte Glühwein und Punsch geben und kleine Leckereien für Hund und Mensch, Spiele und einen gemeinsamen Spaziergang.


Bis kurz vorher hatten wir gehofft, dass es zumindest nicht regnen würde, Platz zum Unterstellen gibt es ja da nicht und nicht alle sind so hartgesotten, dass ihnen ein bisschen Regen nichts ausmacht. Also ich, Euer Alpha, bin da ja vollkommen schmerzfrei und habe auch ein dickes Fell aber bei den Zwergen ist der kalte Boden schon sehr viel näher. Die haben dafür aber fast alle so putzige Regenmäntelchen. Wider Erwarten und ohne Anmeldung kamen dann doch sehr viele mehr als angesagt oder vermutet wurden. Wenn ich richtig gezählt habe, waren es 21 anstatt 12. Wenn wir das gewusst hätten, hätten meine Menschen auch noch was zu Trinken mitgebracht aber es war ok und hinterher war noch ein Treffen und gemeinsames Essen bei Heiko im Trockenen angesagt. Der hat ja auch so viel Essen und Trinken, dass er es verkaufen muss.
Wir waren eine Runde spazieren. Dabei wollte ich immer die kleine Debbie erziehen und der Riesenschnauzerjungspund Woty wollte immer mit mir spielen. War irgendwie nicht miteinander kompatibel. Erziehung darf ich nur bei Welpen im Haus machen, meinte mein Mensch, und letztes Mal wollte ich von denen gar nichts wissen und fremde Welpen erziehen, das geht schon mal gar nicht! Das gleiche bei Woty, auf den hatte ich auch keine Lust und habe ihn immer angebellt. Spiele halt auch nicht immer mit jedem.
Unsere Spielleiterin Regine weihte uns dann in die Spiele "Ochs vorm Berg" und Reise nach Jerusalem ein. Bei Ochs vorm Berg geht das so: Der Spielleiter steht mit dem Rücken zu den Hundeführer, die alle nebeneinander am anderen Ende des Platzes stehen. Dann gibt es den Spruch "Ochs vorm Berg 1,2,3) und sobald der Spielleiter sich umdreht, müssen alle stehen, vorher versuchen sie, so weit wie möglich voranzukommen. Diejenigen, die dabei erwischt werden, dass sie noch in Bewegung sind, müssen wir wieder zurück an den Start und von dort aus weitermachen.

Bei der Reise nach Jerusalem gab es Matten anstatt Stühle, immer eine Matte weniger als Teilnehmer. Sobald die Musik oder das Topfschlagen aufhört, muss jeder Hundeführer versuchen, einen Platz zu ergattern. Derjenige der keinen mehr kriegt, scheidet aus und dann geht es mit einer Matte weniger weiter, bis ein Sieger übrig bleibt. Einer war auch ganz schlau und hat den Zwergschnauzer, den er als Teampartner hatte (leihweise, weil seine Hunde zuhause waren) auf den Arm genommen..
Ich durfte auch mit einem anderen Teampartner auftreten und zeigen wie sozial kompetent ich auch mit anderen Menschen bin. Habe mich ganz gut verhalten aber natürlich trotzdem immer nach meinen Menschen geschaut, nicht dass die einfach ohne mich gehen!
Für die mutigen Wetterfrösche gab es dann auch noch eine Urkunde.

Nach dem ganzen Stress habe ich meinen schweren Bart wieder abgelegt und ein bisschen auf Stalker  ond Poser gemacht - halt typisch Alpha.





4 comments:

  1. Ich kann Deine Menschen gut verstehen, was die Erziehung von fremden Welpen angeht ... das ist bei uns auch nicht erlaubt ;) Klasse, dass so viele Leute zu dem Treffen gekommen sind - da hat das Spielen und Spazieren sicher viel Freude gmacht.

    Liebe Grüße,
    Isabella mit Cara und Shadow

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    1. Ja, war schön, dass wir da nicht nur mit wenigen Leuten und Hunden da standen.

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  2. Ich finde, dass sich das sehr schön anhört und erinnere mich gerne an die Weihnachtstreffen der Tibeter am Haddorfer See. Gleichgesinnte untereinander haben meist eine sehr schöne Zeit... Das Auflegen des Kopfes ist niedlich und kenne ich von Sockes Kumpel Linus....

    Viele liebe Grüße
    Sabine mit Socke

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    1. Ja, reines Schnauzertreffen, Pinscher dürfen auch und natürlich auch Gasthunde/Fehlfarben, dieses mal waren wir unter uns aber leider nur 2 Riesenschnauzer, ansonsten die Kleinen und ein paar Standard Schnauzer, da ist der Größenunterschied einfach immens. Dieses Schwere-Bart-Syndrom kenne ich bei allen Riesen, weiß nicht, ob das andere Hunde auch so machen.

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