Thursday, August 27, 2020

Neuigkeiten vom Friseurtisch, Picknick und Besuch von Feodor


Liebe Leute, jetzt trainieren wir wieder fleißig im THS und Rally Obedience. Spazieren gehen ist natürlich auch angesagt aber nur mit ordentlich Wasser und wenn es sehr heiß ist, machen wir lieber eine kurze Runde. Habt Ihr gehört, dass jetzt eine Gassipflicht eingeführt werden soll? In Facebook hat einer meiner Schnauzerkollegen geschrieben, dass er jetzt schon darauf wartet, dass eine Stechuhr bei ihm zuhause aufgebaut wird. Außerdem ist da noch die Frage ob die Trainingszeiten auf dem Hundeplatz angerechnet werden oder ob das extra geht. Das ist ja eigentlich Arbeit wobei ich es auch als Vergnügen empfinde, sozusagen diese viel erwähnte Work-Life-Balance.  

 



 

Mit unseren anderen Hundekumpels von der Schnauzerortsgruppe haben wir auch ein Picknick veranstaltet. Da gab es einen Hundepool für den alle Wasser mitgebracht haben und jede Menge zu essen für die Menschen und Leckerli. Auch zwei Tunnels waren aufgebaut aber die waren so winzig, dass ich dann immer über sie gesprungen bin anstatt durchzukriechen. Auch der Pool war eher für die Zwerge gedacht aber ich lebe ja nach dem Motto: Was nicht passt, wird passend gemacht. Kennt Ihr ja schon von dem Hohenasperger Wasserloch ;)




 

Die mitgebrachten Schokoküsse haben meinen Pfoten beim Aussteigen aus dem Auto leider nichts mehr entgegengesetzt aber jetzt wissen wir auch wie damals der "Mohrenkopfweck" in den 70ern erfunden wurde.

Etliche Friseurtermine habe ich auch schon wieder hinter mir, mein Frauchen meint, dass man meinem Fell beim Wachsen zusehen kann. Habe ich eindeutig von meinem Papa, Larry King Radinie.


 

Und dann hatte ich noch Besuch von Feodor, einem Weimaranerwelpen. Dem habe ich den Leudelsbach gezeigt und danach waren wir noch gemeinsam im Biergarten. 



 

Mal wieder so ein Hühnerjungspund auf den ich aufpassen muss, zeige ihm auch gleich, wie man sich fotomäßig richtig in Szene setzt.


Tuesday, June 23, 2020

Lockdown und andere Geschichten

Hey Leute, ich bin es, Euer Alpha. Mir geht es gut, ich bin nicht erkrankt und wenn ich huste ist das normalerweise, weil ich zu gierig heruntergeschluckt habe. Die Leute,die ich kenne, sind auch alle gesund aber die durften sich ja in der letzten Zeit nicht so wirklich treffen und bei vielen Gelegenheiten müssen sie auch einen Maulkorb tragen - und durch den kann man noch schlechter atmen als durch einen Hundemaulkorb habe ich mir sagen lassen. Also ich und meine Hundekumpels hätten ja die Erlaubnis gehabt ohne unsere Menschen zu trainieren aber dann lernen die ja nichts. So haben wir also einige Einheiten daheim im Garten und beim Spazieren gehen gemacht. Ich kann jetzt ganz toll "Einparken" und "Steh", an der Linksdrehung üben wir noch.

Als Assistent im Hotel war gerade auch nichts zu tun, da war ja alles geschlossen und als freier Mitarbeiter.. Ihr wißt Bescheid, Kurzarbeitergeld war für mich nicht vorgesehen, nicht einmal in Form von Futter. Sehr gut, dass ich mich auch schon neu orientiert habe und zunehmend zuhause nach dem Rechten sehen muß. Wir  haben nämlich Küken! Witwe Bolte hat es endlich geschafft und sechs freche schwarze Ableger gemeinsam mit Son-Goku zur Welt gebracht. Son-Goku stolziert jetzt aber mit Lady Gagga durch den Garten und die Mutter kann sich alleine um die Aufzucht kümmern - typisch Mann eben. Bei meiner Mama war das ja auch so, da haben wir aber kräftig beim B-Wurf mitgeholfen und die Welpen gesittet.
Die Kleinen sind ziemlich schnell unterwegs und kamen am Anfang durch jedes Schlupfloch, besonders der letzte und Kleinste, Segafredo, der noch von uns von der Schale befreit wurde. Das ist ein richtiger kleiner Terrorist und Rädelsführer, was er den anderen vormacht, machen die nach, am liebsten Blödsinn. War bei uns auch so mit meiner Schwester Alula, die war auch die kleinste und frechste.

Wenn die  Hühner nicht in den Stall wollen, muss ich jetzt immer beim reintreiben helfen, manchmal bin ich auch ein bißchen zu eifrig dabei.
Abends geht Witwe Bolte von selber an ihren Stammplatz und ruft ihre Kinder zu sich, da hat sie jetzt auch gemeckert, dass da immer noch an dem Hühnerstall rumgeschraubt wurde obwohl für sie jetzt Schlafenszeit ist. Nachdem sie ein paar Mal demonstrativ über die Balken gehüpft ist, hat man es kapiert und weitere Arbeiten auf den nächsten Tag verschoben.

Ansonsten bin ich jetzt endlich wieder fleißig im THS und Rally Obedience auf dem Hundeplatz unterwegs. Ob wir dieses Jahr noch ein Turnier machen ist fraglich aber wenn: ich bin bereit! Und Frauchen soll gefälligst mal ohne mich trainieren und die Schilder richtig lesen, dann kommen wir auch mal weiter.

Eigentlich kann sie ja auch lesen und schreiben aber jetzt hat sie ein bißchen mehr Zeit und macht so einen Quatsch.. Da postet ein Brian immer Bilder im Internet und ganz viele Leute malen das dann auf ihre Weise. Bei ihr muss natürlich immer ein Schnauzer auf dem Bild sein. Ohne geht gar nicht...
Das war das erste Bild. Das haben ganz viele vom Foto abgemalt, jeder auf seine Weise

Da mußte ich den Leuten zeigen, dass ich auch zuhause trainieren kann wenn nötig.

Ein bißchen gothic, ein bißchen Dracula

Und hier mal im Taucheroutfit

In Erinerung an Susi Sorglos mit einer Inspiration von Dalí

Raubritter Alpha

Matrose Alpha

Kleine Erfrischung

Was die alles mit mir machen...

Also wenn Ihr mal das Originalbild anschaut - da war eigentlich ein Hund auf dem Verbotsschild drauf  - Könnt Ihr Euch das vorstellen?

Gärtnern kann ich auch

Das ist Son-Goku - der ist laut und schön!

Zwei Ayam-Cemani Youngsters

Lady Gagga - verfressen und immer mit zerzausten Federn


Wednesday, April 1, 2020

Eine Schnauzergeschichte - A schnauzer story


Es war einer dieser Wintertage an denen jeder unförmige Regenjacken trägt, es regnete und Al hatte keine Lust mehr, drinnen zu bleiben. Er freute sich auf den Frühling und Sommer und längere Tage. "Laß uns rausgehen" sagte er zu seinem großen schwarzen Hund Amico der fast so groß war wie er selbst. - "Laß uns die Wiese hinter dem Haus erkunden. Ich möchte auch diesen Brunnen ansehen an dem wir immer vorbeilaufen wenn wir spazieren gehen." Amico verstand nicht alles aber dass es nach draußen ging, verstand er und das war das Wichtigste. Der Brunnen war sehr tief und man konnte nicht auf den Grund sehen. Seine Eltern hatten ihm gesagt, er sollte nicht auf den Rand sitzen, weil er gefährlich war und er hineinfallen könnte

Als er gemeinsam mit Amico den Brunnen betrachtete, erschien ein Geist. Er wirkte etwas seltsam weil er eine Brille trug und ein Buch in den (unsichtbaren) Händen hatte. Erst waren beide etwas erschrocken. Al riß die Augen auf und Amico bellte, etwas was er immer tat, wenn er keine Kontrolle über die Dinge hatte. "Wer bist du?" fragte Al schließlich den Geist. "Ich will Euch die Welt zeigen!" Jetzt erschien er gar nicht mehr furchteinflößend, mehr wie einer von Als Freunden in der Schule. "Ihr werdet rechtzeitig zum Abendessen zurück sein. Dort verfliegt die Zeit im Nu aber hier werdet Ihr immer nur 5 Minuten weg gewesen sein und dein Hund darf auch mit uns. Wir werden in Luftblasen reisen, die den Brunnen hinunter schweben."

"Übrigens, mein Name ist George!" - "Und ich bin Al und das ist mein Hund Amico. Amico bedeutet auf italienisch Freund. " Als sie schließlich am Boden des Brunnens ankamen, stellten sie fest, dass er trocken war. Von dort aus gab es Tunnel in verschiedene Richtungen. "Schaut mal auf diese Wegweiser" meinte George "Das sieht aber schwierig aus" erwiderte Al "Nein, gar nicht. Ihr werdet sehr viel lernen und eine tolle Zeit verbringen, egal was Ihr Euch aussucht!" "Jamaica klingt toll, da gibt es bestimmt Sonne und viel Wasser in dem man schwimmen kann, was meinst Du, Amico?" Amico wedelte mit dem Schwanz, er war bereit für das Abenteuer. "Also, was wißt Ihr bis jetzt über Jamaica?" "Es ist in der Karibik und Bob Marley kommt von dort."

George nickte. "Als erstes werdet Ihr die Nanny Falls kennen lernen. Das sind Wasserfälle mit einem Becken, in das Ihr eintauchen könnt. Schaut Euch mal um, was für schönen Pflanzen und Tiere  es hier gibt!"

Nach einem erfrischenden Bad im Becken der Nanny Falls, machten sich die drei auf den Weg. "Nun werdet Ihr etwas über die Geschichte einiger Jamaikaner lernen" erklärte George. Und gerade in diesem Moment erschien ein Junge "Hallo Duppy" rief er "Warum nennt er Dich Duppy?" - "Oh, das bedeutet Geist im jamaikanischen Patois" "Ich dachte dass in Jamaika alle englisch sprechen." - "Das auch, englisch ist die offizielle Sprache aber die meisten sprechen auch dieses kreolische Englisch."

"Mein Name ist Jimmy" meinte der Junge "ich bringe Euch nach Moore Town, es ist nur eine kurze Strecke zu Fuß. Meine Großmutter wartet auf Euch. Sie hat Ackee und Salzfisch vorbereitet, eines unserer Nationalgerichte" "Ackee ist eine Frucht, die vor sehr langer Zeit von Ghana nach Jamaika gebracht wurde." "Nichts wie los, wir freuen uns darauf!"

"Das ist Nanny, eine unserer Nationalheldinnen. Sie wurde als Sklavin gemeinsam mit ihren Brüdern von Ghana hierher gebracht. Sie flüchteten in die Berge und lebten dann dort. Unser Dorf Mooretown wurde von ihr und ihrem Bruder Quao gegründet.

Während sie aßen, wollte Al mehr über Granny Nanny erfahren. "Sie wurde Ende 1600 geboren, wir kennen das genaue Datum icht. Viele Afrikaner, die in Jamaika versklavt worden waren, konnten fliehen. Sie wurden Maroons genannt. Später kehrten sie zu den Plantagen zurück und befreiten andere Sklaven. Sie kämpften gegen die britischen Kolonialherren und am Ende gab es einen Friedensvertrag. Bis heute sind die Maroons in Jamaica autark und erhalten ihre Kultur. Es gibt ein großes Fest am 6. Januar jedes Jahr um den Friedensvertrag zu feiertn.

Nach dem Essen machte Jimmys Großmutter für alle Kakao. Wußtet Ihr, dass Kakaopflanzen in Jamaika wachsen? Die reifen Früchte werden aufgeschitten und dann werden die Kakaobohnen verarbeitet. Das geht so: 1. Fermentation in einem Behälter über mehrere Tage 2. Trocknen 3. Rösten 4. Zerkleinern 5. Zermahlen  Während die Jungs ihre heiße Schokolade tranken, gab es für Amico ein bißchen Fisch, sein Lieblingsgericht!

Jimmys Großmutter erzählte  ihnen dann von den Rastafari. Sicherlich ist Bob Marley der Bekannteste von ihnen. Die Rastafari glauben daran, dass Haile Selassie ihr Messias ist. Die Fahne der Rastafaris hat die Farben grün, gelb und rot. Sie essen vorwiegend Pflanzen, keine Tierprodukte und rauchen gelegentlich Ganja, ein Kraut, während ihrer Rituale. Haile Selassie betonte, er wäre nicht göttlich aber trotzdem schenkte er den Jamaikanern, die nach Äthiopien kommen wollten, etwas Land. Haile Selassie der 1. ist der letzte Regent von Äthiopien und Kaiser von Abessinien.
"So Leute, jetzt laß uns ein bißchen Spaß haben. Wir gehen nach Montego Bay. Ich habe eine Überraschung für Euch" lächelte George. "Wir werden den Mystic Mountain mit einem Bob hinunterfahren."


"das war so ein Spaß" meinte Al "Ich weiß" sagte George. "habt Ihr gewußt, dass es ein jamaikanisches Bob Team gibt?" " Sie haben das erste Mal bei den olympischen Winterspielen 1988 in Calgary teilgenommen. - Tatsächlich haben wir hier in Jamaika eine lange Tradition im PushCarRennen. Deshalb sind die Jamaikaner auch sehr gut im sprinten und beim Start."

"Bevor wir weiter gehen nach Kingston, gibt es noch einmal Action - mit der Zipline über den Regenwald"

Al und Amico liefen die Straßen von Trench Town entlang wo früher Bob Marley wohnte. Sie besichtigten seinen Tourbus und sein ehemaliges Zimmer. Sie erfuhren alles über das Leben des berühmten Sängers und trafen viele nette Leute.


Port Royal wurde einst die böseste Stadt der Erde genannt. Es war bekannt für die karibischen Piraten und Schnaps. Als es 1692 von einem Erdbeben und einem darauf folgenden Tsunami zerstört wurde, waren schließlich zwei Drittel des Orts unter Wasser. Al und Amico gingen tauchen und entdeckten die alten Gebäude am Meeresgrund. Es war sehr traurig für die Leute damals aber auch sehr interessant für Leute, die sich für Geschichte interessieren. " Ich hoffe Ihr hattet Spaß und habt viel gelernt. Jetzt müßt Ihr heimgehen. Vielleicht können wir bald mal wieder einen gemeinsamen Ausflug machen" mit diesen Worten verabschiedete sich George


Friday, February 21, 2020

Unterordnung und Posing

So, jetzt waren wir beim Unterordnungsseminar bei Franzi Burkhardt. Unterordnung klingt ja mal blöd und gar nicht schnauzergerecht.. Aber ich war mit Begeisterung dabei und mein Frauchen hat wieder viel dazu gelernt. Erst einmal sollte das lustlose bei Fuß laufen auf dem Hundeplatz verbessert werden. Erstaunlicherweise haben wir das beim Zeigen richtig gut gemacht - Vorführeffekt. Ich bin wirklich freudig mit gelaufen, auch die Kehrtwendung war gut.
Was aber gar nicht gut ist, ist meine sehr kurze Aufmerksamkeitsspanne, also ich bin relativ schnell gelangweilt, vor allem wenn es  nicht um mich geht, sich jemand unterhält und ich nicht beachtet werde. Beispielsweise die kurze Zeit, bei der mein Frauchen sich und mich beim Richter vorstellen muß.
Hundeführer... meldet sich mit Riesenschnauzer Alpha zur Unterordnung. Das ist selbst mit meinem Vornamen und nicht mit meinem kompletten Namen Alpha Triangul. Australis Caval-Mari schon zu lange. Was mache ich dann? Ich stehe wieder auf oder wälze mich auf dem Boden - macht keinen guten Eindruck beim Richter. Das üben wir jetzt mit verschiedenen Menschen. Unsere erstes Turnier in diesem Jahr ist aber ein Dreikampf, das heißt Unterordnung bleibt mal noch außen vor, damit wir noch üben können.
Sitz und Platz aus der Bewegung üben wir auch weiterhin, das muss laufen wie geschmiert, ohne dass sich der Hundeführer zum Hund umdreht.
Ablage mache ich eigentlich ganz gut, aber das brauchten wir nur bei der BH-Prüfung, beim Vierkampf wird das nicht verlangt.
Hier sind noch ein paar Fotos rund um den Verein in Hochdorf. Es ist sehr schön zum Laufen dort.
Ich wars nicht - wieder einmal

Posing



Und hier beim Posing-Workshop in Markgröningen

Ouch, das tut an der Pfote weh

Jetzt mach schon, lange kann ich die Balance nicht mehr halten

So ein hübsches Bild von Uno und Queeny

Es wird wieder einmal dirigiert, die Formation muss sich noch einspielen

Hey - falsche Seite!

Schau mal Queeny macht das toll!

 
Ich lass ihr mal den Platz!
Falls Ihr wirklich alle Fotos bis hierher angeschaut habt... Hier mal wieder ein Ausschnitt aus der Kindergeschichte, in der ich auch eine tragende Rolle spiele

Tuesday, February 11, 2020

Der vielseitige Schnauzer am Beispiel von Alpha

Wie Ihr ja wißt, sind Schnauzer vielseitig einsetzbar, neudeutsch Multipurpose oder die eierlegende Wollmilchsau. Wir sind Wachhunde, haben früher in Bayern die Bierkutschen begleitet, auf dem Hof Mäuse und Ratten gejagt, Schafe zusammengetrieben und den Besitzern abends die Füße gewärmt. Deshalb haben wir auch gerne mal den Kopf dort abgelegt (und natürlich auch, damit wir merken, wenn jemand aufsteht und weggeht, wir sind nämlich auch noch Bodyguards und wahnsinnig anhänglich).
Aus diesem Grund bewache ich nicht nur zuhause und  mache Turnierhundsport sondern betätige mich auch im Rally Obedience. Wir haben am Wochenende mal wieder trainiert, bei bestem Wetter und im April nehmen wir wieder einmal am Turnier teil. Muß nur meine Teampartnerin noch trainieren, damit sie die Schilder richtig liest und gegebenenfalls auswendig lernt (da ist sie wirklich schwach).
THS-Turnier ist auch geplant. Außerdem gibt es bei unserer OG dieses Jahr wieder eine Zuchtzulassung und eine KSA-Schau. Auch ein Trimmkurs wird wieder stattfinden. Ich oder meine Sekretärin werden darüber berichten.